Ey du, was is‘ eigen’lich “Proletenkochen”?
In wenigen Worten ausgedrückt, ist Proletenkochen ein Aufschrei gegen die verbreitete Ansicht, dass gutes Kochen nur mit Einsatz von viel Geld möglich ist.
Ziele von Proletenkochen.de
- Klärung, was eigentlich zu diesem Begriff geführt hat
- Ratschläge, wie man mit wenig Geld dennoch sehr gut kochen und essen kann
- Tipps, wie man günstig seine Küche auf einen guten technischen Stand bekommt

Begriffsklärung
Die Bezeichnung „Prolet“ geistert seit vielen Jahren durch die deutsche Medienlandschaft. Doch eigentlich hat der Begriff eine lange Tradition und lässt sich schon im 19. Jahrhundert nachweisen, wie man bei Wikipedia erfahren kann.
Ursprünglich handelte sich bei den Proletariern um die Angehörigen der städtischen Unterschicht, die im Zuge der Industrialisierung in die Städte gekommen waren und außer ihrer Arbeitskraft nichts besaßen. Karl Marx und Friedrich Engels forderten die Proletarier auf, sich gegen das Kapital zu vereinigen – mit den bekannten historischen Ergebnissen.
Mit dem Niedergang des Kommunismus kam es zu einer Bedeutungsveränderung. Heute beschreibt der Begriff „Prolet“ in abwertender Form eine Bevölkerungsgruppe, die relevante kulturelle Werte nicht mit dem Rest der Gesellschaft teilt. Dabei mag es sich um lückenhafte Kenntnisse in klassischer Bildung handeln – oder auch einen fehlenden Zugang zur gesunden Ernährung.
Da diese unterstellte Unkultiviertheit leider oftmals zusammen mit beschränkten finanziellen Mitteln auftritt, soll diese Internetseite einen Beitrag leisten, um gute, gesunde Ernährung mit wenig Geldeinsatz zu fördern.
Andere mögliche Bezeichnungen
Die Bezeichnung „Proletenkochen“ ist nicht die einzig Mögliche. Leider stehen in unserer verrohten Welt vielerlei Möglichkeiten zur Beschreibung von einkommensschwachen Gruppen zur Verfügung. Aktuell sehr geläufig ist Prekariat, doch auch Unterschicht kann man immer wieder hören und lesen.
